ღ Wir in den schönsten Farben ღ

Inhalt

Vielleicht müssen wir uns manchmal verirren, um den richtigen Weg zu finden.

Kunststudentin Ivy steckt in einer Schaffenskrise. Für Ablenkung soll eine Assistenzstelle am Theater sorgen, doch nicht nur der cholerische Boss stellt eine Herausforderung dar. Bald schon spielt Ivy die Hauptrolle in ihrem eigenen Liebesdrama – inszeniert von einem englischen Austauschstudenten, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Eine Geschichte über die Kunst, sich zu trauen.

Vielen Dank an Ella Yunis, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! Das beeinflusst meine Meinung aber natürlich in keinster Weise.

Cover

Das Cover war es, das mich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Die Farben sind so unglaublich toll und ich liebe die Lebensfreude, die davon ausgeht. Die Farbkleckse passen auch zu Ivys kreativer Ader. Und somit natürlich auch zum Theater, das ja irgendwo auch eine Kunst ist.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir gefallen. Er war flüssig und die Worte ließen sich gut lesen. Ich war sehr schnell beim Lesen und die Seiten flogen schnell dahin. Die Gefühle der Protagonisten kommen toll rüber und wirkten sehr echt. Herzschmerz ist da garantiert! Für mich ein tolles Buch, das man einfach mal schnell zwischendurch einschieben kann.

Bewertung der Geschichte (teilweise Spoiler)

Die Geschichte war süß. Die Idee mit dem Theater und die Ausarbeitung war super. Der Theaterdirektor war total passend und erfüllte alle Klischees und alle anderen Figuren waren auch super ausgearbeitet. Bei Jungs wusste ich lange nicht, was abgeht und ob es vielleicht noch eine Überraschung gibt, aber der Fokus blieb dann eher auf Jack. Dieser hat sich zwischendurch echt mies verhalten und so viel Vertrauen zerstört und dennoch konnte er Ivys Herz zurückerobern. Die Geschichte der beiden war süß. Die Gespräche über Filme und Kunst haben mir besonders gut gefallen und generell wurde im ganzen Buch viel gewitzelt, was eine lockere Atmosphäre erzeugt hat. Und auch die englische Kultur kam ein wenig vor, was super war in Verbindung mit den englischen Schauspielern. Die Sache mit der Krankheit von Ivy fand ich eigentlich nicht schlimm, denn sowas kommt vor, aber ich finde es schade, dass sich Jack erst deshalb so wirklich wieder um sie gesorgt hat und scheinbar ohne diesen Denkanstoß einfach eine Andere geheiratet hätte. Da finde ich, dass das ganze etwas zu oberflächlich war und ich an Ivys Stelle hätte ihm auch nicht mehr vertraut und mich nicht mehr auf ihn eingelassen. Insgesamt hätte die ganze Sache vorher etwas tiefer gehen können, vielleicht wäre dann die „Wiedervereinigung“ verständlicher gewesen. Denn wenn die Liebe richtig tief geht, dann nimmt man sowas auch mal in Kauf. Aber zweimal jemandem zu vergeben, der erstmal nur eine kurze Lebensphase war, ist schon naiv.

Dennoch ist das jetzt nur ein einziger Kritikpunkt und bei den vielen positiven weiteren Aspekten, ist das Buch meinerseits dennoch absolut empfehlenswert. Die Figuren sind so toll ausgearbeitet, man lernt sie super kennen, die Orte werden liebevoll beschrieben und man kann richtig in die Kunst und das Theater eintauchen. Das Buch erschafft eine eigene Welt! 😍 Hier wird eine tolle süße Romanze geboten, mit der man gleichzeitig in die Theaterwelt abtauchen kann.

Daher von mir 4,5/5★

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