ღ Highway to Love ღ

Inhalt

Anya ist schon ihr ganzes Leben lang auf sich allein gestellt und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie und einen Mann, der bedingungslos hinter ihr steht und dem sie blind vertrauen kann. Das spricht im ersten Augenblick nicht gerade für Reaper, den sie in der Bar des Bikerclubs Torpedo Ink kennen lernt. Denn Reaper ist Biker durch und durch: groß, tätowiert und sehr einschüchternd. Und trotzdem kann Anya sich der Anziehung, die von ihm und seinen blauen Augen ausgeht, nicht erwehren. Zwischen den beiden entflammt eine ungeahnte Leidenschaft. Doch Reapers dunkle Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und bedroht ihre Liebe zueinander. 

Danke an das Bloggerportal und den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Autorin: Christine Feehan

Cover

Das Cover finde ich wirklich schön! Es hat wunderbare Farben und sieht einfach harmonisch aus. Das Motorrad passt gut zum Protagonisten, der Biker ist und auch das Paar passt zu der Geschichte. Das Motorradfahren an sich war aber kaum thematisiert, also wer eine typische Biker-Story erwartet, wird hier enttäuscht.

Schreibstil & Bewertung

Der Schreibstil war flüssig zu lesen und insgesamt sehr leicht gehalten. Die Außenperspektive hat mir nicht so gefallen, aber das ist Geschmackssache. Das hier war mein erstes Buch von Christine Feehan und leider muss ich auch sagen, dass es wohl erstmal das einzige bleiben wird. Denn dieses Buch hat mir wirklich so gar nicht gefallen… Die Story an sich wäre gar nicht schlecht gewesen, aber mich hat eine bestimmte Sache das ganze Buch über aufgeregt und mir deshalb die ganze Geschichte vermiest: Das schreckliche Frauenbild, das dort vermittelt wird. Im Buch werden Frauen wie Objekte, ja gar wie Besitztümer behandelt und das finde ich einfach schrecklich. Mir ist auch erst im Nachhinein bewusst geworden, dass es sich hier offenbar um ein Dark Romance im sehr krassen Maße handelt. Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eine Geschichte erwartet, in der eine einsame Frau auf einen schwierigen Mann trifft, die beiden sich verlieben und sich dadurch beide zum positiven verändern. Aber Pustekuchen.

Spoiler bei allem was kursiv geschrieben ist: Was man bekommt ist eine einsame Frau, die in einen Kreis mehr oder weniger gewalttätiger Männer gerät, dort die „Frau“ einer der Männer wird und dadurch ihm gehört und dann genauso verdorben wird wie er.

Und auf sowas hatte ich dann wirklich keine Lust. Das ist sicher Geschmackssache, aber mir persönlich hat es gar nicht gefallen… Ganz furchtbar fand ich auch, dass Anya selten mit Namen angesprochen wurde, meist Klang der Befehl dann eher so: „Mach dies und das, Frau“. Und sowas finde ich einfach herablassend und es wundert mich ehrlich, sowas bei einer weiblichen Autorin zu lesen. Vielleicht habe ich das einfach zu sensibel aufgenommen, aber so ist meine Wahrnehmung und ich kann nur die weitergeben… Ich hab die letzten Seiten dann nur noch überflogen und war nur noch schockierter, als ich dann auch noch von einer Vergewaltigung und ergänzend zu den Toten vom Anfang (deren Tod für die Männer des Bikerclubs ohne Bedeutung war) noch von weiteren Leichen gelesen habe… Für mich war dieses Buch einfach wirklich nichts, aber vielleicht ist es ja etwas für jemanden, der wirklich ein „Hardcore“ Dark Romance Buch lesen möchte. Meiner Meinung nach geht aus dem Klappentext auch nicht genug hervor, dass es ein solches Buch ist, denn dort erwartet man eher den Bad Boy, der dann eine gute Wendung hinlegt… Für mich war das Buch eine totale Enttäuschung, aber natürlich heißt das nicht, dass es ein grundsätzlich schlechtes Buch ist. Am Ende muss jeder selbst für sich entscheiden, ob einem die Geschichte gefällt, aber für mich war sie eher abstoßend…

Daher von mir ★☆☆☆☆

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