ღ Träume in Meeresgrün ღ

Inhalt

Amelie Ludwig freut sich sehr auf den Familienurlaub im malerischen Nova Scotia. Was gibt es Schöneres, als mehrere Wochen in der wilden Natur zu verbringen, umgeben von kilometerlangen Stränden und kunterbunten Holzhäusern? Der perfekte Ort, um ihr gebrochenes Herz und die Erinnerung an einen schweren Schicksalsschlag für eine Weile zu vergessen. Doch kaum an der kanadischen Atlantikküste angekommen, begegnet Amelie dem attraktiven Callum, der zusammen mit seinem verrückten Hund alles daran setzt, ihr Herz zu erobern. Amelie zögert: Ist sie schon bereit, sich neu zu verlieben? Als sie ganz überraschend auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie stößt, ist ihr Gefühlschaos perfekt – und Amelie muss sich entscheiden, wo ihr Herz hingehört.

Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr gefreut. Das beeinflusst meine Meinung jedoch in keiner Weise.

Cover

Mir gefällt, dass das Cover optisch zu den anderen Büchern von Miriam Covi passt, sich aber dennoch von der anderen Reihe abhebt. Die Holzoptik finde ich total passend für die Location am Meer und ist außerdem praktisch, weil so mögliche Macken am Buch nicht so auffallen. Denn dieses Buch liest man natürlich auch gerne am Strand (habe ich auch gemacht) und in der Standtasche kann man kleine Dellen an den Ecken natürlich nicht vermeiden. Dank dieses Vintage Looks fällt das aber gar nicht so auf und man muss sich nicht so ärgern. Auch ansonsten gefällt mir das Cover super gut. Ich mag die Farben sehr gerne, weil sie auch zum Inhalt passen und finde den maritimen Look wirklich wunderschön.

Meine Meinung 

Mir hat die Umgebung von Lunenburg sehr gefallen. Sie wurde so malerisch und romantisch beschrieben, dass ich am liebsten selbst sofort dorthin reisen würde. Das Ferienhaus wurde auch so liebevoll und detailliert beschrieben, dass ich alles genau vor Augen hatte. Dass dahinter noch viel mehr steckte, wurde erst viel später deutlich.
Es war zunächst schwierig, alle Zusammenhänge zu verstehen, aber als ich alle Figuren einordnen konnte, fand ich schnell in die Geschichte rein. Das mit Lars ist ein echtes Problem und Amelie tut mir wirklich leid, dass sie in dieser unangenehmen Situation war. Doch zum Glück trifft sie im Laufe des Buchs ja auf Callum, der das Blatt wendet.
Callum wird so toll beschrieben. Er scheint ein echter Traum von Mann zu sein und man kommt so manches mal ins Träumen. Er ist so sympathisch und kommt rüber wie der typische Surfer. Und tatsächlich ist er das ja auch. Dass er auch noch leidenschaftlich gerne segelt, passt auch total gut und tut der Geschichte auch gut. Dieses Hobby bringt eine tolle Abwechslung in die Geschichte und hat mich echt begeistert. Auch dass sich Amelies Blick darauf mit der Zeit verändert hat, war super.
Ich finde es super süß, wie Amelie sich um ihren Vater sorgt. Er ist mir total sympathisch und irgendwie ein total süßer Papa. Dagegen fand ich Amelies Schwester vor allem zu Beginn sehr unsympathisch. Zum Glück hat sich das mit der Zeit gelegt. Das große Geheimnis der Familie, das recht früh aufgedeckt wurde, hat mich sehr überrascht. Als Amelie Knuth im Café getroffen hat, konnte man es schon ahnen, aber davor hätte ich nie gedacht, dass so etwas hinter der Andeutung aus dem Klappentext steckt.
Mir hat es sehr gefallen, dass sich Callum und Amelie mit der Zeit immer mehr aus ihrer Vergangenheit erzählt haben. Beide haben Erschreckendes hinter sich und helfen sich nun gegenseitig. Der Umgang hat mir sehr gefallen.
Die Geschichte hatte unglaublich viele Handlungsstränge. Es gab die Familiengeschichte um Knuth, dann die Vergangenheit der Eltern, die Problematik um Nele und Lars, das Goldschmieden und natürlich die Liebesgeschichte um Callum und Amelie. Die Kombination aus allem hat mich wirklich begeistern können, denn es wurde nie langweilig und immer wieder hat man etwas spannendes, überraschendes erfahren.
Besonders gefallen haben mir aber die Hobbys von Amelie und Callum – das Goldschmieden und das Segeln und die Art und Weise wie dort ihre Erfahrungen von früher eingebracht wurden. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und obwohl es für eine Strandlektüre recht dick war, hat es sich super toll lesen lassen.Für mich ein Buch, das definitiv mit Romanen von Autoren wie Sarah Morgan, Petra Hülsmann oder Cecelia Ahern mithalten kann!

Daher von mir 5 Sterne

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