ღ Black Heart Of Gold ღ

Inhalt

Vor zehn Jahren schlich sich ein Junge verbotenerweise in ihr Herz und verdrehte ihr unwiderruflich den Kopf. Benjamin Rockwell, Ex-Boxweltmeister und König von Las Vegas kommt man besser nicht in die Quere. Das konnte Dakota Renner jahrelang erfolgreich vermeiden. Ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Mannes taucht Ben plötzlich auf. Sein Anblick reißt alte Wunden auf und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu flüchten. Doch sie ahnt nicht, wie fatal es ist, sich vor ihm zu verstecken. Denn er ist nicht der Einzige, der hinter ihr her ist. »Sie aus der Ferne zu betrachten, sie mit ihm zu sehen, hat mir den Verstand geraubt.« Ben

Danke an Carrie A. Cullen, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und dank meines Umzugs etwas Geduld mitbringen musste! Das beeinflusst natürlich nicht meine Meinung.

Cover

Das Cover ist seeehr cool! Ich mag es, dass es komplett schwarz ist, mit den goldenen Highlights. Damit passt es natürlich auch 100%ig zum Titel! Ich mag die glitzernde Machart, es wirkt sehr edel. Ich bin absoluter Fan der Schriftart vom Titel! Mega tolle Kombi. Leider ist es etwas anfällig für Flecken.

Meine Meinung

Das Buch fing total spannend ein. Die Trauerphase war etwas merkwürdig, weil die Protagonistin irgendwie etwas kühl rüberkam, aber nach und nach hat man alles verstanden. Es wurde dann unfassbar spannend und gab einen echten Adrenalinkick! Ein super Start, da konnte man das Buch erstmal nicht weglegen…

Mit Ben hat Nadine anfangs für das perfekte Maß an Verwirrung gesorgt, weil man ihn nicht ganz einordnen konnte. Das hat die Spannung aber oben gehalten und man wurde später dann genauer in die Vergangenheit eingeführt. Das war sehr cool gemacht. Die Machart mit den Vergangenheitsszenen dazwischen war wirklich genial.

Ben war für mich eine zweiseitige Person. Er erschien einerseits einfach heiß und begehrenswert – körperlich absolut perfekt. Andererseits fand ich seinen Charakter manchmal etwas schwierig, wenn ihr wieder so besitzergreifend war. Er hat zwar auch immer ein Auge auf Dakota gehabt und wollte um ihrer Sicherheit Willen auch sein Leben umkrempeln, aber doch konnte ich ihn nicht so richtig mögen. Er erschien auch so unberechenbar. Einerseits hatte er eine beschützende und liebe Ausstrahlung, aber man hatte auch das Gefühl, sich mit ihm nicht anlegen zu wollen. Er war dadurch aber auch ein unglaublich interessanter und vielseitiger Charakter.

Ich muss sagen, dass ein bisschen Verwirrung auch in Bezug auf Jeremy immer blieb. Ich hab nicht so ganz nachvollziehen können, was Dakota von ihm wollte und warum die beiden damals überhaupt erst geheiratet haben. Er kam mir nie so wirklich sympathisch rüber und es ist mir ein Rätsel, wie es zur Beziehung der beiden gekommen sein soll. Da hätte ich mir vielleicht ein paar mehr Details gewünscht.

Abgesehen davon fand ich es aber unheimlich spannend. Es ging um die Mafia und Drogengeschäfte und es wurden verschiedenste Seiten aufgezeigt. Ich konnte das Buch vor allem am Ende nicht mehr weglegen, als immer mehr Dinge aufgedeckt worden sind, die in der Vergangenheit so ganz anders gelaufen sind, als Dakota gedacht hat. Ich habe so mitgefühlt. Es muss schwer sein, wenn alles anders ist, als man dachte. Das hat man Dakota manchmal angemerkt, manchmal aber auch nicht. Irgendwie war es manchmal sehr schwer, in sie hineinzuschauen.

Las Vegas als Location ist natürlich mega gewesen. Man hat ein bisschen was von der Stadt gelesen und das war sehr interessant und hat Spaß gemacht. Immer mit dabei war Dayton, Dakotas Bruder. Er war so lustig und hat immer etwas Humor in die Geschichte gebracht. Er war einfach sauwitzig und hat sich so süß um Dakota gesorgt.

Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, aber ich hätte gern mehr Details aus der Vergangenheit erfahren und manchmal gern noch mehr Einblicke in Dakotas Gefühle gehabt.

Daher von mir 4 Sterne

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