ღ Dein Herz, meinem so nah ღ

Inhalt

Die 18-jährige Devon sehnt sich nur nach zwei Sachen.
Den Sternen.
Und nach Ashton, in den sie sich rettungslos verliebt hatte.

Aber ihr Freund Ashton hat Devon am Ende des romantischsten und magischsten Sommer aller Zeiten das Herz gebrochen. Und Devon glaubt zunächst, es werde nie wieder heilen. Doch im Lauf des folgenden Jahres gelingt es ihr langsam, seine Stücke wieder zusammenzusetzen. Nun, mit der Aussicht vor Augen, bald ferne Galaxien studieren zu können, ist sie fest entschlossen, jede Sekunde in ihrer Abschlussklasse zu genießen. Bis am ersten Schultag ausgerechnet Ashton durch die Klassentür kommt …

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Vielen Dank auch an Lena, die das Buch im Buddyread mit mir gelesen hat!

Cover

Das Cover lädt einfach zum Lesen ein. Ich liebe die große Schriftart über das ganze Cover hinweg. Es sieht schön sommerlich aus, da der Strand im Hintergrund zu sehen ist. Das passt vor allem auch zu den Beginnen der Geschichte. Ich mag es auf jeden Fall sehr und finde auch, dass es größtenteils passt. Es wirkt vor allem jung und frisch und das ist auch die Geschichte.

Meine Meinung

Es gab eine Art Einleitung, die in die Vergangenheit eingeführt hat. Ich liebe ja so Sommergeschichten und das ist einfach mega gewesen mit diesen Partys und dem Strand. Es war so eine locker-leichte Atmosphäre, in die ich mich nur allzu gern hab fallen lassen. Und Devon und Ashton waren wirklich interessante Figuren.

Devon war zielstrebig und doch gefühlsbetont. In der Schule hat sie alles für ihre Zukunft gegeben. Die Astronomie-Thematik war sehr interessant und es gab auch eine Gesellschaftskritik. Denn Devon hatte es wegen ihrer Abstammung schwerer, einen guten Studienplatz zu bekommen. Die Schule hat also auch eine wichtige Rolle im Buch gespielt und hat es für jüngere Leser daher auch nahbarer gemacht.

Devon war aber auch einfühlsam und so jung. Man hat ihr ihre Hilflosigkeit teilweise angemerkt, aber das war das Tolle: Es wurden die Schwierigkeiten auch aufgezeigt. Hier wurde nichts beschönigt und das, obwohl es um psychische Erkrankungen ging. Und doch war es nicht zu „hart“, sondern einfach perfekt sensibel an die Zielgruppe angepasst.

Ich weiß nicht, wie authentisch ich die Gespräche der beiden vor allem zu Beginn fand. Es war eher ein Ping-Pong Spiel nach dem Prinzip, möglichst viel aus dem Anderen auszuquetschen und weniger ein wirklich spontanes Gespräch. Das wurde meiner Meinung nach aber nach einigen Seiten immer besser.

Ich mochte sehr gern diese Abschnitte, die es gab. Es gab teilweise größere Überschriften, aber es war auch besonders, dass da immer ein neues Kapitel anfing, obwohl es noch die gleiche Szene war. Das macht es irgendwie teils dramatischer, da man erstmal eine kurze Bedenkpause hatte, in der man umblätterte. Die ganze Struktur war wirklich super gut gemacht. Es gab immer einige Zeitsprünge, aber die haben das Buch so kurzweilig gemacht. Das war super. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich wollte es nie weglegen. Manchmal fiel es mir wirklich schwer, mich an Lenas und meine Abschnitte zu halten. Und das zeigt mir, dass es ein tolles Buch war, denn das haben in letzter Zeit bei mir nur wenige Bücher geschafft.

Dieses Buch hat mir also sehr gefallen. Die Strandszenen waren super und ich mochte die generelle Stimmung. Ich hätte aber gedacht, dass mehr Szenen am Meer spielen. Ich fand den ernsten Hintergrund des Romans super umgesetzt und konnte mich super in beide Figuren hineinversetzen.

Daher von mir 4,5 Sterne

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