ღ Hausbootküsse ღ

Inhalt

Heimat ist da, wo der Anker fällt

Sylvie wagt einen Neuanfang, packt ihre Siebensachen zusammen und tritt eine Stelle in der Eventagentur ihrer Freundin an der Ostsee an. Wie gerne möchte sie ihr altes Leben mit all seinem Schmerz und den Problemen endlich hinter sich lassen. Vor allem als sie Georg in Sterenholm trifft, der die Schmetterlinge in ihrem Bauch aus ihrem jahrelangen Winterschlaf erweckt. Aber es gibt noch Versprechen aus der Vergangenheit, die es einzulösen gilt. Und so sehr sie sie sich wünscht, dass Georg mehr als nur ein Freund wird – wie kann er in ihr Leben passen, in dem eine neue Liebe noch keinen Platz haben darf?

Vielen Dank an Netgalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Cover

Das Cover finde ich einfach mega! Es ist so schön sonnig und sommerlich und sogar eins der Hausboote ist darauf zu sehen – passend zur Handlung. Dazu das Wasser und die Möwen machen es dynamisch. Es ist schön hell und spricht einen total an. Man kann die Schrift super gut lesen, da sie auf sehr klarem Untergrund geschrieben ist. Der Schriftzug ist mega!

Meine Meinung

Ich habe mich bei diesem Buch sehr schwer damit getan, hineinzufinden. Anfangs fand ich es irgendwie etwas wirr und konnte die Dinge noch nicht so richtig für mich sortieren. Bis ich die Situation endlich richtig verstanden habe, hat es bei mir irgendwie gedauert. Ich weiß nicht, ob das daran liegen könnte, dass ich die anderen Bände der Reihe nicht gelesen habe. Denn vielleicht wird da die ganze Umgebung etc. noch mehr erläutert.

Ich fand es auf jeden Fall cool und spannend gemacht, dass dann nach und nach auch die Vergangenheit von Sylvie klarer wurde, denn ab da habe ich dann auch gut in die Geschichte hineingefunden. Ihr Geheimnis ist wirklich traurig und die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ich fand die Geschichte um die von Burens sehr spannend, wenn es auch nervenaufreibend war. Ich mochte einfach total die Entwicklung, die es genommen hat. Die Charaktere, die in diesem Zuge auftauchten, waren alle sehr charakterstark und haben mir in der Beschreibung super gefallen.

Die Idee mit den Hausbooten und den Spitznamen dafür fand ich total kreativ und hat mir gut gefallen. Ich hätte mir fast noch mehr Momente auf einem der Boote gewünscht, da das Buch ja sogar danach benannt ist und die dann für meinen Geschmack auch gern eine größere Rolle spielen dürfen.

Georg war für mich echt ein guter Typ. Die ganz großen Gefühle kamen für mich aber leider nicht rüber. Es war schnell klar, was die beiden füreinander empfanden, aber ich konnte das nicht so ganz nachempfinden. Auch die lange Zurückhaltung hat das nicht verbessert. Das fand ich schade, denn die Geschichte an sich hat echt großes Potential und hat mir an vielen Ecken auch wirklich super gefallen.

Daher von mir 3,5 Sterne

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