ღ Berufung – Was erfüllt dich? ღ

Inhalt

Marco ist in seinem Job nicht zufrieden. Das wird ihm aber erst so richtig bewusst, als er bei einem Bewerbungsgespräch eine merkwürdige Erfahrung macht und infolgedessen ins Grübeln kommt. Durch Gespräche mit seinen Freunden wird er an Matteo vermittelt, der genau in dieser Situation helfen soll. Matteo hat ganz neue Ansätze und packt die Situation grundlegend an.

Danke an Michael Achleitner für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autor: Michael Achleitner

144 Seiten

Taschenbuch 8,45€

Cover

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Das Cover finde ich symbolisch sehr passend, aber insgesamt nicht so ansprechend. Es wäre kein Buch, nach dem ich greifen würde und dem ich im Buchladen überhaupt eine Chance geben würde. Das ist echt schade. Die Farben sind aber auffällig. Ich würde mir aber etwas moderneres und cleaneres für dieses Buch wünschen.

Meine Meinung

Das Buch fand ich sehr interessant. Ich mochte es, dass es quasi einen Leitfaden geboten hat, den man selbst auf sein Leben auch anwenden kann. Es gab immer verschiedene Schritte, die nach und nach zum Ziel geführt haben. Das fand ich echt interessant. Dazu gab es immer die einzelnen Schritte, die Marco einleitet. Das war teilweise echt ganz interessant, um auch ein Bild zu bekommen, was gemeint ist. Es war cool, dass das Ganze keine reine Informationssammlung war, wo alles runtergerattert wird. Das Ganze wurde auf den fiktiven Marco zugeschnitten, der dort von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Das macht es nahbar und verständlich.

Ich finde allerdings, dass man die Kerninformationen auch in sehr viel weniger Seiten hätte vermitteln können. Zwischendurch kam einiges, was mich nicht so richtig interessiert hat, weil es nicht für das Verständnis relevant war. Die gebotenen „Schritte“, um die eigene Berufung zu finden, waren nicht so komplex oder gar kompliziert, dass man sie nicht auch so verstanden hätte. Es war nett, eine Geschichte drum herum zu haben, aber zwischendurch zog es sich dann doch eher.

Zudem hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil. Die Figuren – vor allem Marco – wirkten manchmal doch etwas zu begriffsstutzig. Es war an vielen Stellen sehr gestellt und die Gespräche wirkten einfach nicht sehr realistisch oder natürlich. Es war etwas plump und daher nicht ganz so schön zu lesen, wie ich gehofft hatte.

Ich hätte mir als Struktur im Nachhinein wahrscheinlich doch eher einen kurzen und knackigen Leitfaden gewünscht, der mit Beispielen und einigen Auszügen aus diesen Situationen von Marco untermauert wird. Dafür braucht es keine 144 Seiten, wahrscheinlich nicht einmal 50.

Die Ansätze, die es gab, fand ich super. Wie das ganze verpackt wurde, war mir etwas zu „kindlich“ und für Erwachsene fast schon zu langweilig, da es nicht gefordert hat und daher auch nicht so richtig zum Nachdenken angeregt hat. Ein bisschen selbst nachdenken, darf bei solch einem Buch schon sein und da hilft es, dem Leser vielleicht nicht alles direkt so vor die Nase zu setzen. Das ist zumindest mein persönliches Empfinden und die Methode, wie ich persönlich am meisten aus solchen „Selbstentwicklungsbüchern“ mitnehmen kann.

Da das Buch schöne Leitlinien zeigt, die jedem helfen können, sich selbst zu orientieren, würde ich es dennoch weiterempfehlen!

Daher von mir 3 Sterne

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