ღ A history of us – Erst auf den zweiten Blick ღ

Inhalt

Sie träumt sich in vergangene Zeiten. Doch ihre Probleme sind nur allzu modern …

Staceys Leben ist ziemlich durchschnittlich. Ehrlich gesagt sogar etwas langweilig. Ein Job in einer Zahnarztpraxis, eine kleine Wohnung über der Garage ihrer Eltern, ein paar gute Freunde, aber keine Beziehung. Doch für vier Wochen im Jahr ändert sich alles, für vier Wochen wird ihr Leben aufregend. Jeden Sommer findet in ihrer Heimatstadt Willow Creek ein Mittelalterfestival statt, und Stacey nimmt als Schaustellerin daran teil. Sie schlüpft in eine andere Rolle, fühlt sich frei und glücklich. Bis das Festival wieder vorbei ist. Seufz. In ihrem Leben muss sich etwas ändern. Sie weiß nur nicht, was. Bis sie eine E-Mail an einen Mann schreibt, den sie viel weniger gut kennt, als sie denkt …

Danke an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Jen DeLuca

448 Seiten

Paperback 12,99€

Cover

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Mir gefällt das Cover sehr gut. Es passt super zu dem ersten Band, der ja auch in einem Pastellton (grün) gehalten ist und eine ähnliche Aufmachung hat. Ich mag den Schmetterling als Highlight gern, da er auch für das Buch eine Bedeutung hat. Es gibt zwei verschiedene Schriftzüge nach dem Motto „alt trifft auf modern“, was ja auch irgendwie passt, da es sich hier um eine moderne Geschichte mit Mittelalter-Thema handelt.

Meine Meinung

Auch den Inhalt fand ich schön. Ich habe das Buch leider nur stückchenweise lesen können und deshalb manchmal das Gefühl gehabt, nicht ganz reinzufinden. Das mag aber eben an diesem Umstand liegen, dass ich selten mal mehr als 30min gelesen oder gehört habe. Ich glaube aber, dass ich es auch etwas langatmig gefunden hätte, wenn ich es am Stück gelesen habe. Also der Eindruck ist schon, dass nicht so mega viel passiert ist, dafür dass das Buch über 400 Seiten hat…

Auch hier habe ich unterstützend auf das Hörbüch zurückgegriffen, das sehr empfehlenswert ist. Die Sprecherin ist top und zumindest bei BookBeat ist es nicht gekürzt. Ich kenne den ersten Band nicht und kann sagen, dass man diesen zweiten Band ohne Probleme unabhängig lesen kann! Das fand ich super.

Mir hat das Mittelalter-Thema sehr gut gefallen und das war auch etwas ganz Neues für mich. Es war spannend hinter die Kulissen des Festivals zu blicken und ich mochte, dass die Freunde dort richtig in neue Rollen geschlüpft sind. Das betraf nicht nur die Kleidung, sondern auch die Sprache und die Namen, was ich eine süße Idee fand. Es war vor allem toll, dass es hier einen Kontrast zur Moderne gab, da sie alle immer in ihr normales Leben zurück schlüpften. Dort fand ich die Mails zwischen Stacey und Daniel echt cool. Das hat das Buch ein wenig aufgelockert und etwas Abwechslung reingebracht.

Stacey war eine coole Protagonistin. Ich mochte ihre direkte Art, Dinge anzusprechen, die sie stören. Und doch war sie nicht zu draufgängerisch. Ich mochte manchmal nicht so, dass sie sich ein wenig älter gemacht hat, als sie tatsächlich ist. Ich weiß auch nicht, warum sie es als so schlimm empfunden hat, auf dem selben Grundstück zu wohnen, wie ihre Eltern. Irgendwie war ihr Verhalten in der Hinsicht für mich nicht ganz erklärlich. Dafür habe ich aber ihren Kater Benedikt auch sehr ins Herz geschlossen. Es war cool, dass er auch immer wieder Anteile an der Geschichte bekommen hat.

Daniel war eine coole Figur. Im Nachhinein kann man ihn sehr gut verstehen und ist ihm nicht mehr Böse. Er ist einfach zu niedlich, um länger böse auf ihn zu sein. Für meinen Geschmack hätten sich die Gefühle zwischen den beiden etwas schneller entwickeln dürfen. Generell hätte dem Buch insgesamt ein wenig Tempo gut getan. Es gab immer wieder schöne Szenen und es fließt so gemächlich hin, aber manchmal hat das eben auch einige Längen erzeugt, was schade ist.

Ich muss sagen, dass ich echt mehr erwartet habe. Mir war das Buch zu langatmig und langsam. Es fehlt ein wenig Tempo und Aufregung.

Daher von mir 3,5 Sterne

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