ღ Anekdoten eines Beifahrers ღ

Inhalt

Das Leben ist ein Abenteuer – und es wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden!42 Länder in fast zwei Jahren hat Daniel Dakuna bereist, bestaunt und bewundert. Nach 53.000 Kilometern, 432 Mitfahrgelegenheiten und 135 kostenfreien Schlafplätzen kehrt er zurück nach Deutschland. Er war als Alleinreisender unterwegs, doch keinesfalls einsam. Menschliche Begegnungen waren ihm wichtiger und wertvoller als die Orte, die er auf seiner Reise kennenlernte. Daniel nimmt alle mit, die selbst davon träumen, die Zelte abzubrechen und sich auf die Reise zu machen, oder sich auf dem Sofa in unbekannte Welten entführen lassen möchten. Er berichtet von einer Fahrt voller Abenteuer, unbekannter Straßen, emotionaler Begegnungen und unbegreiflicher Zufälle. Mit dabei Geschichten über das Scheitern, die Liebe, über inspirierende Bekanntschaften und Einsichten.Durch knapp 100 Fotos von seiner Reise wird die Vielfalt der von ihm bereisten Orte, aber auch die Intensität der menschlichen Begegnungen dem Leser in anschaulicher Weise vor Augen geführt. Fast so, als wäre man selbst bei den Viktoriafällen in Sambia, stünde in den endlosen Weiten Tansanias und könnte die Schönheit Indiens greifen.

Danke an Daniel Dakuna für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autor: Daniel Dakuna

324 Seiten

Taschenbuch 20,-€

Cover

Hier könnt ihr das Buch kaufen: https://dakuna-shop.de/

Das Cover finde ich sehr gelungen. Es ist so persönlich, da der Autor selbst drauf ist. Das herzliche Lachen ist toll und alles wirkt so echt. Ich finde, dass es total zum Lesen einlädt.

Meine Meinung

Das Buch hat mir insgesamt gefallen – ich hatte mir aber mehr erhofft. Es hatte ein paar Längen und zog sich an einigen Stellen.

Ich mochte diesen Switch zwischen Show und Vergangenheit. Die Show kann ich mir als Ganzes tatsächlich aber nur schwer vorstellen. Es gab sicher einiges zu lachen, aber ob ich so eine Show besuchen wurde – ich bin nicht sicher. Dennoch war es mal eine andere Art des Erzählstils.

Außerdem gab es zwischendurch Briefe, die das Buch aufgelockert haben. Genauso wie die Wikipedia Einträge zu Beginn neuer Abschnitte. Das fand ich sehr schöne Ideen. Besonders der Brief der jungen Frau, die bei Daniels Mutter untergekommen ist, ist mir sehr in Erinnerung geblieben.

Ich mochte, dass das Buch einen roten Faden hatte. Man merkte immer wieder, dass Anekdoten wieder aufgegriffen wurden und manche Sachen entwickelten sich fast schon zu Insidern, z.B. die Tulpen! Das war teilweise echt witzig und gerade zu Beginn musste ich echt mehrmals schmunzeln. Dieser Witz hat im Verlauf des Buchs ein wenig abgenommen und ich hatte generell das Gefühl, dass vieles eher oberflächlich beschrieben war.

Manche Natur-Schauspiele hätte ich mir noch bildlicher beschrieben gewünscht. Manchmal fehlte mir tatsächlich ein wenig das Bild vor Augen durch die rasanten Ortswechsel. Und an anderen Stellen war es vielleicht etwas zu langweilig. Ich hätte es glaube ich besser gefunden, insgesamt weniger dieser Anekdoten zu lesen und in diese dann dafür tiefer einzutauchen, um die Situationen mehr vor Augen zu haben. Die Erzählung ging so schnell voran, dass ich teilweise in Gedanken gerade am einen Ort angekommen war, als es schon in den nächsten ging…

Ich mochte aber die bunte Mischung an Fotos am Ende des Buchs total. Es war super schön, die ganzen Landschaften zu sehen und vor allem auch die Menschen, von denen erzählt wurde. Es war auch toll, dass es eine Mischung aus Schnappschüssen und professionellen Aufnahmen war. Denn das ist so viel authentischer, als nur die tollen Kamera Aufnahmen. Ich fand nur schade, dass sie alle auf einem Haufen waren statt über das Buch verteilt… Es war zwar ein schöner Rückblick, aber ich hätte mir die eher zu der jeweiligen Geschichte direkt dazu gewünscht…

In den letzten Seiten hat man richtig gemerkt, welche Poesie da vielleicht noch irgendwo schlummert. Denn die Worte waren so super gewählt und man hat sich total angesprochen gefühlt.

Insgesamt ein schönes Buch, das mich am Ende aber leider nicht ganz überzeugen konnte.

Daher von mir 3,5 Sterne

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