ღ Regenglanz ღ

Inhalt

Verletzlich, aber stark

Kunststudentin Alissa arbeitet neben der Uni als Tätowiererin. Sie ist gut in ihrem Job, ausgesprochen gut. Nur scheint das ihren neuesten Kunden nicht zu interessieren, der sich offenbar kein Tattoo von einer Frau stechen lassen will. Sexistischer Mistkerl.

Entschlossen, aber sanft

Als Sportstudent Simon Alissa das erste Mal sieht, rauben ihm ihre tiefblauen Augen fast den Atem. Er fühlt sich sofort von ihr angezogen – und will ihr auf keinen Fall das extrem peinliche Tattoo zeigen, das eigentlich überstochen werden soll. Aber nun hält sie ihn für ein Arschloch. Und das ist noch schlimmer.

Zusammen, aber verloren

Alissa und Simon. Während der Sitzungen lernen sich die beiden kennen – und mit jedem Treffen knistert es mehr. Doch keiner von ihnen ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass sie mit ihrer beginnenden Beziehung gerade ein Tabu brechen …

Danke an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Anya Omah

510 Seiten

Paperback 12,99€

Cover

Das Cover finde ich wirklich toll. Die Farbe – dieses türkis – ist echt schön. Ich mag den Look mit den Wassertropfen, da er super zum Titel passt. Außerdem ist der bunte Farbschnitt wirklich ein Hingucker. es ist insgesamt absolut einzigartig und ich mag es total gerne.

Meine Meinung

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich sehr überrascht. Die Figuren waren sehr gut gestaltet und das emotionale Level war sehr hoch.

Ich mochte die Entwicklung von Alissa echt gern. Sie ist so eine starke Frau. Es ist so traurig, welches Verhältnis sie zu ihrer Familie hat. Dafür war sie so selbstständig und erwachsen. Mit den ganzen Entwicklungen hätte ich nie gerechnet. Es hat mich sehr überrascht und war absolut nicht voraussehbar. Kiki war ein Charakter, den ich so schwierig fand und doch hat man sie irgendwo verstanden. Ihre Entwicklung war stark, doch was dafür alles nötig war, hätte ich zu Beginn des Buchs nicht für möglich gehalten.

Simon fand ich klasse. Er war so ein süßer Typ und ich mochte, dass er sich so um Alissa gesorgt hat. Schon das Aufeinandertreffen der beiden hat mich begeistert. Das Buch war von Anfang an von Humor und Emotion geprägt.

Auch das Thema Kunst war echt spannend. Das Tattowieren war mal was ganz Neues und davon habe ich bisher nichts gelesen. Auch die Ausstellung ist sehr beeindruckend gewesen. Dabei kam auch die Geschichte um Alissas Mutter weiter ans Licht und diese war einfach nur bewegend.

Meine einzige Kritik ist, dass es zeitweise zu lang um Schuldgefühle ging. Dieses Wort fiel irgendwann so oft, dass es etwas zu viel war. Man hatte schon verstanden, dass alle Schuldgefühle hatten und es wurde immer weiter darauf rumgeritten. Es war zwar thematisch wichtig, aber wurde mir einfach zu oft wiederholt. Das Thema wurde aber gut aufgearbeitet und es gab eine absolut schöne Botschaft. Es ging um das sich selbst Verzeihen und darum, anderen zu verzeihen. Das war emotional und schön.

Es war aber trotzdem ein großartiges Buch mit toller Botschaft.

Daher von mir 4,5 Sterne

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