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Inhalt

Ganz London strahlt im vorweihnachtlichen Lichterglanz, doch die Journalistin Jane würde sich am liebsten zu Hause verkriechen und ihrem Ex-Freund hinterhertrauern. Stattdessen soll sie an einer Pressereise nach Norwegen teilnehmen, wo wie jedes Jahr ein prächtiger Weihnachtsbaum für den Trafalgar Square ausgewählt wird. Wider Erwarten ist Jane vollkommen fasziniert vom Zauber der tief verschneiten Wälder, glitzernden Fjorde und sternenklaren Nächte. Und als sie auf die unglaubliche Geschichte einer großen Liebe im Zweiten Weltkrieg stößt, öffnet auch sie ihr Herz für die wahre Liebe …

Danke an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Jenny Gladwell

336 Seiten

Taschenbuch 10,-€

Cover

Das Cover finde ich sehr hübsch. Ich finde es fast ein wenig altertümlich mit den Ranken, aber das passt super zu der kleinen Nebengeschichte aus dem 2. Weltkrieg. Der Baum passt ebenfalls perfekt zum Inhalt, da er im Mittelpunkt der Pressereise steht. Insgesamt finde ich das Cover sehr romantisch und verspielt und es wirkt auf mich schön weihnachtlich.

Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Ich habe schon zu Beginn Schwierigkeiten gehabt, Zugang zu den Figuren zu finden. Man lernt relativ weit zu Beginn direkt viele Figuren auf einmal kennen, die alle Teil der Pressereise nach Norwegen sind. Ich habe sie anfangs immer alle durcheinander gebracht, weil die Namen alle auf einmal auf mich zukamen. Außerdem fand ich es irgendwie ein wenig chaotisch und konnte der Handlung oft gar nicht so richtig folgen. Es wirkte irgendwie gestellt und nicht so authentisch.

Das besserte sich für mich etwa ab Seite 120. Ich hatte das Gefühl, dass alles etwas echter wirkte und die Geschichte nun etwas weiter in die Tiefe ging. Man konnte langsam in der Geschichte ankommen und sich darauf einlassen. Die Protagonistin Jane ist mir trotzdem leider nicht ans Herz gewachsen. Sie war für mich naiv und aus meiner Sicht hat sie teilweise völlig unverständlich gehandelt.

Von dem Buch hatte ich mir insgesamt ein wenig mehr Norwegen-Feeling gewünscht. Aber selbst die Fahrt zum Baum fällen war nicht wirklich spektakulär beschrieben. Ich hatte mir da bessere Beschreibungen der Natur gewünscht, gerade weil die für die Geschichte ja eine wichtige Rolle spielte.

Was mir gut gefallen hat, war die Geschichte um Thomas. Thomas war eine Figur, die ich auf Anhieb mochte und ich fand seine Vergangenheit faszinierend. Es hat mir gefallen, wie Jane nach und nach allem auf die Spur kam. Es war eine spannende und unerwartete Geschichte.

Ben war meine Lieblingsfigur im Buch. Er war gefühlt der einzige, der nicht so einen aufgeblasenen Charakter hatte. Durch den Schneesturm ist er mir nochmal sympathischer geworden. Ich hätte mir gewünscht, dass Jane ihre Augen mal früher geöffnet hätte. Es war absolut klar, worauf die Dinge hinausliefen und sie war schön blöd, sich so verarschen zu lassen…

Dadurch, dass ich einfach nicht mit der Protagonistin klar kam, war das Buch eher nichts für mich…

Daher von mir 3 Sterne

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