ღ Jack Frost: Geküsst von Eis und Schnee ღ

Inhalt

Nichts verabscheut Kristen mehr als Kälte und Schnee. Doch als die Studentin dem mysteriösen Jack begegnet, kommt sie der verhassten Jahreszeit näher, als sie ahnt. Denn der Mann mit den faszinierenden hellblauen Augen ist niemand Geringeres als der Wächter des Winters. Verärgert darüber, dass die Erde sich immer weiter erwärmt, setzt er sich über die geltenden Naturgesetze hinweg und überzieht die ganze Welt mit einer eisig-weißen Schicht. Nur Kristen scheint noch in der Lage zu sein, den Bann zu brechen. Aber dafür muss sie nicht nur das Eisschloss des gefährlich attraktiven Jack betreten, sondern sich auch ihren schlimmsten Ängsten stellen …

Danke an den Carlsen Verlag und Impress für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: C.R. Scott
270 Seiten
eBook 3,99€

Cover

Das Cover finde ich für ein eBook Cover passend, aber würde es mir nicht als Print ins Regal stellen wollen. Ich mag, dass es Blau ist und somit zu der Kälte passt, die von Jack Frost ausgeht. Ich bin kein Fan von diesem Portrait auf dem Cover.

Meine Meinung

Ich habe von diesem Buch mehr erwartet. Ich finde, dass es nur schwer in Fahrt kam und der Klappentext zu doll spoilert. Bis man über die Handlung aus dem Klappentext hinaus ist, ist die Hälfte des Buchs gelesen. Ich fand es sehr spannend, wie die Erde plötzlich mit Schnee und Eis überzogen wurde und mochte die Umsetzung sehr gern.

Kristen war für mich eine Protagonistin, zu der ich leider keinen richtigen Zugang finden konnte. Ihre Reaktionen kamen mir oft unrealistisch vor und ich finde, dass sie das ganze alles viel zu neutral aufgefasst hat. Ich konnte auch nicht verstehen, warum sie sich zu Jack Frost hingezogen fühlte, da er für mich echt ein Kotzbrocken war. Leider wurde ich mit ihm auch nie so richtig warm. Das Schlittschuhlaufen war nett, aber das hat ihn mir nicht sympathischer gemacht. Die Gefühle kamen für mich viel zu plötzlich und ohne jegliche Ursache. Ich konnte es wirklich so 0 nachvollziehen und habe dadurch auch gar keine Bindung zu den Figuren herstellen können.

Spannend fand ich dagegen die Idee um die verschiedenen Kreaturen pro Jahreszeit und den Zusammenhang mit Mutter Natur. Für mich erschien das sehr logisch und ich fand es sehr cool, dass jeden der vier etwas ausgezeichnet hat.

An manchen Stellen fand ich das Buch etwas unlogisch, z.B. als Kristens Freundin nur mit Kristen zusammen reisen konnte, weil sie nur Kristen sehen konnte, aber sich dann mit den drei Jahreszeiten abstimmen und mit ihnen gehen konnte. Wie soll das gehen, wenn sie sie weder sehen noch hören kann? Irgendwie waren da für mich zu viele Logikfehler, die keinen Sinn ergeben haben bzw. die einfach nicht schlüssig erklärt wurden. Vieles wirkte eher wirr und ohne jegliche Zusammenhänge. Das Buch hat mich daher echt enttäuscht und ich hatte auch keine große Freude am lesen…

Das Ende fand ich dann wieder besser geschrieben, obwohl ich es ein trauriges Ende für Kristen und ihre Familie finde…

Daher von mir 2 Sterne

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