ღ Du hast gesagt, es ist für immer ღ

Inhalt

Fast ein Jahr ist es her, seit Anna ihre große Liebe verloren hat. Sie weiß, dass sie sich endlich einem Leben ohne Ben stellen muss. Spontan beschließt sie, die gemeinsam geplante Segelreise in die Karibik allein anzutreten. Doch sie merkt schnell, dass sie es als Anfängerin niemals schaffen wird, die ehrgeizige Route ohne Hilfe zu bewältigen. Um nicht aufgeben zu müssen, heuert sie Keane an, einen irischen professionellen Segler. Ähnlich wie Anna kämpft auch er mit einem großen Verlust. Können sie einander helfen, ihre Leben wieder auf einen neuen, hoffnungsvollen Kurs zu lenken?

Danke an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Trish Doller
352 Seiten
Taschenbuch 15,-€

Cover

Ich liebe die Aufmachung von diesem Buch so sehr! Es hat richtig tolle Farben und versprüht so ein Wohlfühlfeeling. Außerdem ist die Klappengestaltung hier ein echtes Highlight. Ich liebe die Karte, in der Annas Route eingetragen wurde. So hat man alles noch mehr vor Augen.

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch von Seite 1 an geliebt. Annas Schmerz über Bens Verlust ist so greifbar und es war sehr emotional, davon zu lesen. Gleichzeitig war sie aber nicht zu wehleidig, sondern hat erkannt, dass sie auch ohne ihn weiterleben muss und hat so ihr Abenteuer „Segeltörn“ gestartet.

Ich fand das Segelthema sehr originell und es hat riesigen Spaß gemacht. Anna hat meinen größten Respekt, dass sie mit der Ahlberg allein losgesegelt ist. Und doch war sie realistisch genug, um zu wissen, dass sie für die nächsten Stopps Hilfe benötigt. Ich hatte den Eindruck, dass sie sehr selbstreflektiert war und das hat mir gut gefallen. Dass sie Keane mitgenommen hat, fand ich toll. Sie war ihm gegenüber völlig vorurteilsfrei und dass andere Menschen das nicht sind, hat Keanes Vergangenheit gezeigt. Es war sehr emotional und ging mir sehr nahe, dass er es nach dem großen Verlust auch gesellschaftlich noch sehr schwer hatte.

Ich fand die Entwicklung des Buchs klasse. Es war schön, dass Anna und Keane nicht allein blieben, sondern im Laufe der Reise auf immer mehr neue Figuren stießen. Das hat die Geschichte abgerundet. Ich mochte, dass sie die verschiedenen Orte erkundet haben und oft auch versucht haben, eher die abgelegenen Orte zu finden.

Die Liebesgeschichte zwischen Keane und Anna war für mich sehr realistisch. Er hatte viel Verständnis für sie und hat ihr Freiräume gelassen, was ihr gut tat. Die Entwicklung fand ich sehr authentisch und ich mochte die beiden zusammen wirklich, wirklich gerne. Auch die Wendung kurz vor Ende und das Ende selbst haben mir gefallen.

Daher von mir 5 Sterne

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