ღ The Summer of Lost letters ღ

Inhalt

Abbys Sommerferien drohen eine echte Katastrophe zu werden: Ihr erster Freund hat mit ihr Schluss gemacht und ihre Freundinnen sind alle irgendwo in der Welt unterwegs. Doch dann stößt Abby auf eine Kiste mit alten Liebesbriefen an ihre gerade verstorbene Großmutter. Kurzentschlossen reist sie auf die Insel Nantucket, von wo die Briefe vor langer Zeit abgeschickt wurden – und erlebt den Sommer ihres Lebens. Denn schon bald trifft sie hier auf Noah, den charmanten Enkel des Briefeschreibers – und interessiert sich plötzlich für sehr viel mehr als nur für ihre Familiengeschichte …

Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Hannah Reynolds
480 Seiten
Taschenbuch 14,-€

Cover

Das Cover mag ich super gern. Es hat tolle Farben und eine schöne Kombination, die total nach Strand schreit, was zu Nantucket passt. Die Schrift passt gut zu den Briefen, die im Buch thematisiert werden. Das Cover ist sehr nach meinem Geschmack.

Meine Meinung

Ich fand dieses Buch insgesamt echt süß. Es hatte ein bisschen Witz mit drin und wirkte sehr lebendig. Für meinen Geschmack ist es zu Beginn fast schon etwas zu überschwänglich geschrieben gewesen, weil ich manche Dinge nicht so ernst nehmen konnte, da sie durch ironische Aussagen ins Lächerliche gezogen wurden.

Nantucket wurde als kleiner Ort toll beschrieben und gefiel mir super. Das Meer war toll beschrieben und es gab viele schöne Details, wie die leuchtenden Quallen. Es war echt schön!

Die Idee, die Gegenwartsgeschichte mit der der Oma zu verflechten, fand ich spannend. Es war interessant, was Abby alles herausgefunden hat. Toll fand ich auch, dass die Vergangenheit von deutschen Juden ein wenig mit angeschnitten wurde und dass das Buch so historisch noch etwas aufgeklärt hat. Ich fand den Handlungsstrang um Abbys Oma allerdings etwas zu dominant, da für mich die Geschichte um die Beziehung zu Noah so irgendwie untergegangen ist. Leider konnte ich die Gefühle der beiden füreinander so gar nicht nachempfinden.

Auch Noahs Familie hat es mir schwer gemacht. Es gab im Buch generell viele verschiedene Figuren mit Gastauftritten und ich fand es schade, dass wir beispielsweise am Ende plötzlich kaum etwas von Abbys Clique mehr mitbekommen haben…

Für mich war die Geschichte zwar insgesamt spannend, aber leider etwas zu langatmig. Für mich wurde der Fokus auf die falsche Geschichte gelegt und ich hätte lieber weniger ausführlich von Abbys Oma und dafür detaillierter von ihr und Noah gelesen. Das ist aber einfach Geschmackssache.

Daher von mir 3,5 Sterne

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