ღ Eiszeit ღ

Inhalt

Ob für die Sommerparty auf dem Balkon, als Dessert beim Dinner mit Freunden oder kühle Erfrischung zwischendurch – Eis liebt einfach jeder und wenn es selbstgemacht ist erst recht.
Über 50 Rezepte garantieren ein kühles Vergnügen – mit und ohne Eismaschine, aber immer mit geringem Aufwand, nur wenigen Zutaten und ganz ohne unerwünschte Zusatzstoffe.
Ausgefallene Eissorten wie Salzkaramell-Eiscreme und Orange-Kardamom beeindrucken sogar den anspruchsvollsten Gaumen. Für alle, die es nicht ganz so gehaltvoll mögen, sind das leichte Mango-Ingwer-Sorbet, das erfrischende Granatapfel-Granita oder der Frozen Yogurt mit Waldbeeren-Vanille-Aroma die richtige Wahl.
Rezeptideen für knusprige selbstgemachte Waffeln, bunte Toppings und süß-cremige Milchshakes machen das Eisglück perfekt.

Danke an den Südwest Verlag für das Rezensionsexemplar. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Shelly Kaldunski
112 Seiten
Hardcover 14,99€

Cover

Das Cover sieht sehr schön aus. Bei so vielen tollen ausgefallenen Sorten hätte ich die aber vielleicht auch auf das Cover gebracht statt der klassischen Eissorten aus der Eisdiele.

Meine Meinung

Ich bin von diesem Rezeptbuch leider sehr enttäuscht, da es für mich im Grunde irrelevant ist. Bei angepriesenen über 50 Rezepten für Eis „mit und ohne Eismaschine“ habe ich erwartet, dass für mich wenigstens 5-10 Rezepte dabei sein werden, die ich nachkochen kann. Es sind tatsächlich aber genau 3 (!) Rezepte, die man ohne Eismaschine machen kann. Man hätte also schreiben sollen, dass man eine Eismaschine haben sollte. Denn sowas auf dem Klappentext lockt natürlich.

„Über 50 Rezepte“ ist streng genommen übrigens auch nicht korrekt, wenn ich richtig gezählt habe. Es sind 35 Eisrezepte und 15 Rezepte für Toppings. Also genau 50 und nicht „mehr“. Die Rezepte sahen alle echt lecker aus und so manches klang wirklich gut und ich habe tatsächlich überlegt, ob ich mir eine Eismaschine zulegen soll, damit ich sie zubereiten kann.

Die Rezeptbeschreibung ist ganz okay. Teils habe ich gar nicht verstanden, was man machen sollte, aber da ich keine Eismaschine hatte, waren viele Rezepte dann eh raus.

Die drei Rezepte waren leider alle nur Granitas. Das war für mich eine neue Eisform und ich war neugierig, es auszuprobieren. Geschmacklich waren sie alle nicht meins: Blutorange, Granatapfel und Kaffee. Ich habe mich dann für Granatapfel entschieden, da es für mich einfach am ehesten in Frage kam.

Ich habe also das Rezept nachgekocht. Leider kann ich nicht bestätigen, dass das Rezept schnell und einfach war. Ich fand es sehr kompliziert. Und es ist bei mir wirklich komplett schiefgegangen. Der Sirup sollte auf Zimmertemperatur kühlen und war trotz genauen Einhaltens der Mengenangaben nach 10 Minuten komplett ausgehärtet. Da war nichts mehr mit Rühren. Ich musste den Topf dann durch ein Wasserbad retten. Dann konnte ich auch den Granatapfelsaft unterrühren und habe das ganze in eine alte Eisschale gegeben und eingefroren. Nach der angegeben Zeit hatte sich bei meinem Eis noch nicht ein einziger Eiskristall gebildet. Habe es dann über Nacht einfrieren lassen und am nächsten Tag zerkleinert.

Geschmacklich war es okay. Es hat was, dass es so prickelig ist, aber mir war es zu süß. Es schmeckte wie Slush-Eis mit viel zu viel Zucker…

Irgendwie kamen ich und dieses Kochbuch nicht zusammen.

Daher von mir 1 Stern

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