ღ Lovely Christmas – Herzflattern im Schnee ღ

Inhalt

Das vorweihnachtliche Geschenk ihrer Eltern brachte Marie Meier völlig aus der Fassung. Sie und Sohn Jonas sollen eine Woche Urlaub in einem Luxusresort verbringen. Als Alleinerzieherin hätte sie sich einen derartigen Aufenthalt niemals leisten können. Ihrem Sohn zuliebe nimmt sie ihn an und blendet ihren Stolz aus.
Bereits bei der Ankunft tun sich ungeahnte Schwierigkeiten auf. Sie bekommt Stress mit einem gewissen Markus Brennsteiner, fühlt sich ungerecht behandelt und beschließt in einer überstürzten Reaktion, sofort abzureisen. Sohn Jonas gefällt das gar nicht. Er läuft trotz Schneesturm davon. Sein Leben ist in Gefahr. Markus Brennsteiner organisiert eine Suchaktion und in diesem ganzen Chaos wächst die Hoffnung, keimen Gefühle und entsteht Herzflattern …

Vielen Dank an Danielle A. Patricks, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! Das beeinflusst meine Worte hier natürlich nicht.

Cover

Das Cover von Band Vier gefällt mir glaub ich von allen am Besten. Der Schnee wirkt so verspielt und gemütlich und passt zum Resort. Das Paar wirkt so harmonisch. Man erkennt bei dem Mann das Gesicht etwas zu doll finde ich. Es passt so gar nicht zu meinem Bild im Kopf, das ich über den Hoteldirektor hatte. Dennoch ein süßes Cover, das auch zum Rest der Reihe passt.

Meine Meinung

Nach den ersten beide Bänden habe ich nun aus Versehen erst Band 4 „Herzflattern im Schnee“ gelesen. Da die Bände aber in sich geschlossen sind und nicht direkt zusammenhängen, war das kein Problem. Es gab im vierten Band ein paar Anspielungen auf Band Eins, so wurde beispielsweise „Frau Pachinger“ genannt, die die Protagonistin im Reihenauftakt spielt. Oder auch eine Situation in der die beiden Protagonisten aus Band Zwei auftauchten. Das war irgendwie witzig und hat mich ein wenig schmunzeln lassen.

Dieser Band Vier hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Neu war in diesem Band, dass die Protagonistin ein Kind hat, welches ganz neuen Wind in die Sache bringt. Jonas war ein aufgeweckter Junge, den ich sehr ins Herz geschlossen hab. Er hat die Geschichte aufregend gemacht und auch gar nicht gestört, indem er gequängelt hat oder sonst etwas in der Art. Er war super erzogen und bis auf einen kleinen Zwischenfall mochte ich sein Verhalten sehr. Obwohl ich auch diese Reaktion verstehen konnte. Außerdem kam dadurch richtig Stimmung und Drama auf, was für den Spannungsverlauf des Buchs super war.

Ich finde es super cool, dass man nun auch nochmal den Hoteldirektor näher kennengelernt hat. Er ist so derjenige, der hinter allem steckt und es ist ein cooler Exkurs, das alles auch mal zu erleben. Er ist auf den ersten Blick so griesgrämig, aber in Wirklichkeit steckt in ihm doch ein liebenswerter Kerl. Es war so schön, ihn mit Jonas und Marie zu sehen, da er doch ein richtiger Familienmensch ist.

Die Emotionen zwischen den beiden kamen mir etwas zu flach und unbegründet rüber, da es doch ziemlich schnell ging. Aber wie auch zuvor kann ich sagen: That’s okay for me. Es ist ein Weihnachtsbuch, es ist kurz und kitschig. Und das macht es irgendwie auch aus.

Schade war, dass die schönen Hütten kaum thematisiert werden. Das Hotel an sich hat auf mich einen kühleren Eindruck gemacht und da fand ich die Chalets gemütlicher. Am Ende spielten sie nochmal eine kleine Rolle, aber das meiste spielte sich im großen Gebäudekomplex ab.

Schön fand ich den Kontrast zwischen „arm und reich“. Für Marie ist es nicht so leicht, da sie nicht so viel Geld zur Verfügung hat wie andere Besucher des Hotels. Da hätte man sogar noch etwas vertiefen können, aber auch so fand ich es sehr interessant. So hat jeder Band sein eigenes Thema, das er anspricht und verarbeitet. Mir hat also auch dieser 4. Band gut gefallen! Es ist einfach eine tolle Wohlfühlreihe!

Daher von mir 4,5 Sterne

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